Regional verankert

Zu Besuch bei Eurogast Haring, dem neuen Partner der Eurogast-Gruppe in der Südsteiermark.

Man kommt nicht umhin, die speziellen Ortsnamen hier, wenige Kilometer südwestlich von Leibnitz, zu registrieren: Heimschuh, Großklein, gleich dahinter Kleinklein. Natürlich alles ein alter Hut für Manuel Haring, gebürtiger Großkleiner und Geschäftsführer von Gastro Haring, seit 1. April dieses Jahres als Eurogast Haring elfter und neuester Partner der Eurogast-Gruppe. 1986 hat Manuels Vater Johann Haring das Unternehmen gegründet – damals war es noch ein Kleinlager zu Hause, von dem aus verliefert wurde. Vier Jahre später kam die erste Halle hinzu, seitdem wurde regelmäßig und großzügig erweitert.

Gemeinsamkeiten

Heute steht man in Großklein solide da: 2.500 Quadratmeter, 52 Mitarbeiter, rund 8.000 Artikel, 16 Fahrzeuge – und mehr als 1.800 Kunden in der Steiermark und in Kärnten. Betriebskantinen, Krankenhäuser und Pflegeheime zählen dazu. Den größten Teil machen aber die Wirtshäuser in der Region aus. Viele kleine Betriebe sind darunter – gerade da sei die Nähe zum Kunden, der persönliche Bezug wichtig, meint Manuel Haring. Außerdem versuche man immer, neben etablierten nationalen und internationalen Marken auch Produzenten aus der Umgebung ins Sortiment zu holen. 

Schwerpunkte also, die sich alle Eurogast-Partner auf die Fahnen heften. Man kennt einander gut, erste Gespräche über ein mögliches Miteinander gab es vor rund zehn Jahren. „Ich fand es immer schon gut, wie Eurogast aufgestellt ist“, so Haring. Das beruht ganz auf Gegenseitigkeit: „Manuel Haring lebt in seinem Unternehmen die gleichen Werte wie wir und ist somit die perfekte Ergänzung in der Eurogast-Familie“, sagen Alexander Kiennast und Franz Sinnesberger, die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Gruppe. Peter Krug, Geschäftsführer von Eurogast, ergänzt: „Gemeinsam werden wir die bekannte Flexibilität und Expertise sowie unsere regionale Verbundenheit für unsere Kunden bieten. Damit unterscheiden wir uns deutlich von Konzernen – und das spürt man als Kunde und als Mitarbeiter, jeden Tag!“

Nahe am Kunden

Der EDV-Abgleich von Daten und Lieferanten mit Eurogast sei gerade die größte Herausforderung, sagt Manuel Haring. „Aber die Vorteile, diese starke Gemeinschaft hinter uns zu haben, wiegen den momentanen Stress locker auf.“ Elf Großhändler an 19 Standorten zählt die Gruppe jetzt – das bringe natürlich Vorteile im Ein- und Verkauf. Die Eurogast-Eigenmarke fließt langsam ins Sortiment ein, man erhalte bessere Konditionen bei Lieferanten, und Identität und Augenmerk auf regionale Waren blieben dabei weiter erhalten. 

Das Feedback der Stammkunden sei dementsprechend sehr positiv, so Haring. Auch für diese bringe die Partnerschaft mit Eurogast am Ende viele Vorteile in Angebot und Service. Und selbst wenn feiertags kundenseitig einmal der Hut brennen sollte, dann werde man, wie bisher auch, gemeinsam eine Lösung finden.

Manuel Haring
Geschäftsführer von Eurogast Haring

Eurogast Haring

Auf 2.500 Quadratmetern in Großklein, nahe Leibnitz, hat Eurogast Haring derzeit rund 8.000 Produkte von Frische bis Tiefkühl im Sortiment. Fast alles wird mit den 16 Transportfahrzeugen verliefert, einige wenige Kunden holen ihre Bestellungen direkt beim Markt ab. 1986 wurde das Unternehmen von Johann Haring gegründet, damals per Kleinlager zu Hause. Seitdem wurde stetig erweitert, heute führt Sohn Manuel Haring den Betrieb mit 52 Mitarbeitern und über 1.800 Kunden von der Steiermark bis nach Kärnten.

© Michael Rathmayr

Mehr aus der
Welt von eurogast.

Eurogast Österreich im Aufwind
Eurogast Österreich steigert Umsatz um mehr als 25 Prozent und investiert 2024 kräftig in die Bereiche Nachhaltigkeit, Regionalität und Digitalisierung.
Über den Tellerrand
Ein Treffen mit Maria Fanninger und Hannes Royer, Initiatoren des Vereins „Land schafft Leben“, 
der für Transparenz in Österreichs Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sorgt und damit die Eigenverantwortung von Konsumenten fördern will.
Küchenfee
Wenn man mit der Küchenchefin des Goldenen Adlers über ihre kulinarische Welt spricht, hört man vor allem Lob über ihr engagiertes Team. Uns gewährt Madlen Hackl interessante Einblicke in ihre Erfahrungen mit renommierten Hauben-Köchen und exquisiten Michelin-Restaurants.
Alte Schule
„Wenn’s der Mama schmeckt, schmeckt es allen“: Im Grazer Restauraunt Vina kocht die 82-jährige Vietnamesin Thi Ba Nguyen für ihre und andere Kinder jeden Alters.
Digitalisierte edle Tropfen
Ursprünglich als digitale Weinkarte angedacht, hat sich Winepad mittlerweile weit über die Grundidee hinaus entwickelt. Heute bietet Arno Hofer gemeinsam mit einem Team ein digitales Wein-Management-System an und betreibt die wohl qualitativ hochwertigste Weindatenbank der Welt.
Mehr Zeit für die Liebe am Teller
Diesem Ziel hat sich der Traditionsbetrieb in Mutters verschrieben und sein gesamtheitliches Konzept danach ausgerichtet. Mise en Place, modular bestellbar, sodass es in der Küche möglich ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.